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1995

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2000

25 Jahre Musikverein Dalum – dieses Jubiläum hatte das Blasorchester zum Ende der Sommerferien mit vielen Freunden und den ehemaligen Mitspielern in Dalum gefeiert.

Über das Fest mit seinem großen Festkonzert und den vielen Gratulationen war damals berichtet worden. In diesen Herbstferien belohnten sich die Musiker mit einer großen Fahrt, fast 2 Wochen nach Amerika.

Über ein Jahr hatten die Vorbereitungen in Anspruch genommen, um so für die 50 Mitfahrer, vorwiegend Kinder und Jugendliche, einen reibungslosen Aufenthalt zu ermöglichen. Im Laufe der Planungen kristallisierte sich dann auch das endgültige Programm der Fahrt heraus: Indianapolis, Toronto, New York, Unterbringung in Hotels, Fahrten zwischen den Stationen mit Bus.

Dank entfernter verwandtschaftlicher Verbindung war in Indianapolis eine hervorragende Betreuung gegeben. Mit vier gemieteten Kleinbussen wurde die Stadt und die Umgebung erkundet: Conners Prärie als Freilichtmuseum, Stadtbesichtigung und der berühmte Indiana Motor Speedway (mit Fahrt auf der Rennpiste) und das dazughörige Museum mit den Rennwagen waren hier die Höhepunkte. Das musikalische Können stellte der Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Manfred Hachmer dann bei einem Sonntagskonzert in Indianapolis vor. Auch wenn Amerika den Ruf genießt, überall hervorragende Bands zu haben, brauchte der Musikverein den Vergleich nicht zu scheuen, so war die einhellige Meinung der Zuschauer. Bereichert wurde das Konzert durch Beiträge des Dalumer Jugendchors, der sich zum großen Teil aus Musikern des Orchesters zusammensetzt .Die Sänger unter der Leitung von Anne Kathrin Hessel ernteten stürmischen Applaus.

Mit einer eintägigen Busreise ging es dann weiter nach Oakville,Canada. Gleich am nächsten Morgen stand ein Konzert in einer Highschool an. Ein herzlicher Empfang wurde dort den Dalumern Musikern bereitet, die Schulaula mit hervorragender Bühne und Akkustik war gefüllt mit Schülern, die sich von der Musik begeistern ließen. Ein unüberhörbares „Schade" ging durch die Reihen, als das letzte Musikstück angekündigt wurde. Schön war, daß noch etwas Zeit für einen Imbiss und Gespräch mit den Deutsch lernenden Schülern eingeplant war.

Der Aufenthalt in Canada mit dem Besuch in Toronto, Fahrt auf das höchste Gebäude der Welt, den Fernsehturm in Toronto, und der Besuch der Niagarafälle wurde durch eins getrübt: Nebel.

Die Besteigung des Turmes lohnte sich somit nicht und auch die Grandiosität der Wasserfälle konnte kaum erfasst werden.

Wieder einen Tag Bus fahren, durch abwechslungsreiche Landschaften und beindruckend bunte Wälder des „Indian Summer". Viel weite Landschaft und fast plötzlich war man da: New York!

5 Tage New York sind als Erlebnis von 50 Mitfahrern nicht in einen Bericht zu fassen. Gemeinsame Aktionen wie eine Stadtrundfahrt, Besuch des Empire State Building mit Blick von der Plattform auf dem 86 Stock, Fahrt zur Freiheitsstatue wechselten mit Aktionen in kleinen Gruppen. Hier waren keine Grenzen gesetzt: Besuch von Kunstsammlungen, Museen, Schauplätzen berühmter Filme (z.B. Kevin allein in New York), Konzert, Broadway Show, Börse, World Trade Center, Central Park, Eislaufen im Rockefeller Center und shopping, shopping, shopping ließen für jedes Alter und jede Interessenslage ein individuelles Erlebnis zu. Bald waren die meisten mit der U-Bahn vertraut, daß selbst entlegenere Ziele angesteuert werden konnten. Auch das Hotel, das im Komfort nicht mit den vorherigen gleich gesetzt werden konnte, gewann im Laufe des Aufenthaltes durch seine Möglichkeit viele Jugendliche verschiedener Nationalität kennen zu lernen an Reiz.

So waren denn die fast 2 Wochen intensiven Erlebens schon fast zu schnell wieder um.

Fazit: eine tolle Fahrt, viel erlebt, hervorragend organisiert, keine unliebsamen Überraschungen, alle wohlbehalten wieder zuhause angekommen und dabei das Emsland in Amerika musikalisch ein wenig bekannt gemacht.

Text: Manfred Hachmer